Rezension

Die Buchspringer – Mechthild Gläser

Die Buchspringer

Verlag: Loewe
Genre: Jugendbuch
Preis: 9,95 € (D) 10,30 € (A)
Seiten: 384

Inhalt:

Amy und ihr Mütter flüchten über die Sommerferien auf die Insel Stormsay. Dort wohnt die Großmutter von Amy. Doch als sie dort ankommen wirkt die Insel sehr seltsam auf Amy. Alles ist leer und wirkt verlassen. Aber ihre Mutter weiß, wo sie hin müssen und so begegnet sie seit Langem ihrer Mutter und Amy sieht zum ersten Mal ihre Großmutter. Allerdings erfährt das junge Mädchen, das sie eine Buchspringerin ist. Und mit dieser Erkenntnis gerät alles ins Wanken.

Cover:

Als ich das Cover das erste mal gesehen hab, dachte ich mir das es auf jeden Fall, cool aussieht. Es hat in mir den Wunsch ausgelöst auch eine Buchspringerin, zu sein. Denn alleine das Cover verspricht so einiges. Und zu diesem Zeitpunkt kannte ich den Klappentext noch nicht mal. Aber wozu auch? Hallo?! Ich könnte in Bücher springen, das sagt zumindest der Titel, aber so ist es ja auch. Das Cover fasst die Geschichte sehr gut zusammen. Auch wenn man mit den Silhouetten vorher wenig anfangen kann. Aber ich denke, man erkennt z.B. den Hasen und kann sich denken, woher dieser kommt.

Schreibstil:

Dieser war sehr leicht und fluffig. (Kann man das bei einem Buch sagen? Egal) Ich flog einfach durch die Seiten und Kapiteln. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich, wie erwähnt, wirklich sehr einfach lesen. Ich konnte quasi in dieses Buch eintauchen und das ist die perfekte Voraussetzung für dieses Buch. Die Szenen wurden wirklich schön beschrieben. Die Kapitel waren meistens so 20 Seiten lang. Hin und wieder hat sich ein Kapitel ein wenig gezogen, durch diese länge, aber der Schreibstil ließ sich ja so gut lesen, das es nicht sonderlich schlimm war. Es gab etwas, das mir in diesem Buch wirklich gut gefallen hat, war dieser Märchen Aspekt. Ein Märchen in einem Buch und so gut ineinander verwogen kannte ich bis jetzt noch nicht. Also ist dies für mich auch etwas Außergewöhnliches.

Meine Meinung:

Ich hatte an das Buch recht mittelmäßige Erwartungen. Viele haben ja davon irgendwann mal geschwärmt. Alle sagten, es sei so gut und da wurde ich schon etwas skeptisch. Aber die Geschichte hat mich so sehr gereizt und interessiert das ich es nun gelesen hab. Und ich muss den Menschen recht geben. Es war wirklich gut. Zwar gab es auch hier ein paar kleine Dinge, die nicht perfekt waren bzw. die mich gestört haben. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Sie passten sehr gut in die Geschichte und ich habe Amy wirklich ins Herz geschlossen. Warum genau weiß ich nicht mal. Es ist einfach ihre Art. Ihr Handlungen waren alle logisch. Obwohl das am Anfang nicht ganz so war. Da saß ich manchmal schon so da und dachte mir „Bitte was? Warum verhält man sich so?“ Das hat sich am Ende aber doch noch sehr gut aufgelöst. Ich konnte mich aber nicht ganz so gut in die Charaktere hineinfühlen. Meiner Meinung nach war recht wenig Gedankenwelt da und mehr Handlung. Das Buch hat eine Atmosphäre, die auf mich mystisch und düster wirkt. Aber es kam bei mir nicht ganz so an. Denn die Spannung war eher mittelmäßig. Es gab immer mal wieder so Momente, die mich überrascht haben. Aber das waren kleine Momente und diese recht schnell abgeflacht sind. Allerdings hat mir das in dem Buch wirklich gefehlt. Denn es passieren hier schon einige Dinge, wo ich mehr Spannung bzw. ein öfteres aufgreifen gebraucht hätte. Damit die Spannung in diesem Punkt vorhanden bleibt. Und nicht so kurz rauf geht und dann wieder steil nach unten und am Ende sich noch mal total zuspitzt. Da werden dann all diese Punkte aufgegriffen und es löst sich langsam auf. Aber mir wurden die Dinge so einfach zu wenig aufgegriffen. Die Geschichte ist aber an und für sich logisch. Also ich meine, es ist halt eher Fantasy, daher ist ein logischer Aspekt schwer zu erklären. Aber die Handlung ist logisch, der Verlauf ist logisch. Auch finde ich die Umsetzung sehr gut gelungen. Von Mechthild Gläser würde ich auf jeden Fall noch mehr Bücher lesen. Ob mir die Geschichte allerdings wirklich im Kopf bleiben wird, weiß ich nicht so recht. Es war für zwischendurch ganz nett, doch ob da wirklich was hängen bleibt weiß ich nicht. Das Ende war sehr gelungen. Ich fand es schön und traurig zugleich. Daher von mir

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